| Bundesverband wählt Michow einstimmig wieder |
Auf der Mitgliederversammlung des Bundesverbands der Veranstaltungswirtschaft (idkv) am 24. November im Hotel Maritim proArte in Berlin standen unter anderem die Vorstandswahlen auf dem Programm. Die gut 90 Teilnehmer bestätigten dabei Präsident Jens Michow einstimmig in seinem Amt. Michow führt als Präsident und Geschäftsführer die Geschicke des Verbandes bereits seit 1985.Die Delegierten bestätigten zudem die bisherigen Vorstandsmitglieder Monika Breu (ML Musikmarketing), Roland Forster (Künstleragentur Roland Forster), Michael Schacke (Undercover) und Künstlermanager Dieter Weidenfeld. Neu in den Vorstand wählten sie Michael Bisping, Geschäftsführender Gesellschafter A.S.S. Concert & Promotion, und den Münchner Veranstalter Patrick Oginski (südpolmusic). Die Tagungsordnung der Versammlung war laut Jens Michow "randvoll mit für die gesamte Branche existenziellen Themen gespickt". Auf der Agenda standen der Tarifstreit mit der GEMA, die vom Bundesverband mit der Künstlersozialkasse gegründete Ausgleichsvereinigung, die Umsatzsteuerzwangsbefreiung, die Bekämpfung des Ticketzweitmarktes und "die Erörterung des Stands der laufenden Fusionsverhandlungen mit dem VDKD". "Ich habe mich sehr darüber gefreut, wie geschlossen unsere Mitglieder hinter der Arbeit ihres Vorstandes stehen", kommentiert Jens Michow. "Wir konnten in allen erörterten Punkten eine deutliche Marschrichtung für die Zukunft beschließen." Äußerst erfreut zeigt sich der Verbandsvorstand über einen "erheblichen Zuwachs" an Mitgliedern, die in den letzten Monaten die Aufnahme beantragt haben. "Dem Bundesverband gehören nunmehr uneingeschränkt alle großen Veranstaltungsbetriebe unseres Landes an. Zusammen mit den beiden uns angeschlossenen Verbänden IFSU und VDVT repräsentieren wir über 320 Unternehmen der Branche", betont Michow. Sehr positiv bewertet der Bundesverbandspräsident auch das am 25. November vom Bundesministerium für Wirtschaft im Rahmen der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft veranstaltete Branchenhearing Live Entertainment. "Wir haben den Eindruck gewonnen, dass unsere Probleme, die wir insbesondere mit der Umsatzsteuerbefreiung sowie der Geschäftspraxis der GEMA haben, seitens der Politik nicht nur verstanden und ernst genommen werden, sondern dass wir bei deren Lösung zukünftig mit umfassender Unterstützung der Politik rechnen dürfen", so Michow. An dem vom Bundesverband initiierten und inhaltlich gestalteten Branchenhearing nahmen 65 Branchenprofis sowie zahlreiche Repräsentanten des Bundeswirtschaftsministeriums und des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien teil. Quelle: http://www.mediabiz.de/musik/news |